Leistungsschub für Getreidemühle durch Verladesiloanlage

Leistungsschub für Getreidemühle durch Verladesiloanlage

Mit einer Daxner-Verladesiloanlage modernisierte ein führender österreichischer Mühlenbetrieb seinen Logistik-Bereich. Die neue Anlage zur Verladung von Weizen- und Roggenmehl in Silofahrzeuge brachte dem Unternehmen einen Gewinn an Lagerkapazität, Verladegeschwindigkeit, Verladeautonomie und Wirtschaftlichkeit.

Beschreibung

Projektziele:

Hohe Lagerkapazität

Die Verladesiloanlage besteht im Wesentlichen aus 8 gleich großen Rundsilos, die in zwei Reihen zu je 4 Stück angeordnet sind. Das Fassungsvermögen pro Silo liegt bei 90 t, die Lagerkapazität stieg damit auf insgesamt 720 t an, um so den gestiegenen Anforderungen des Mehl- und Backmittelspezialisten gerecht zu werden.

Kurze Verladedauer

Die Anlage leistet eine hohe Verladegeschwindigkeit: Innerhalb von 5 Minuten können 25 t Mehl verladen werden. Ermöglicht wird dies durch eine optimale Siloauslaufkonstruktion und Mehl-Fluidisierung durch einen Austragfließboden mit Auflockerungsluft. Dadurch ist neben der sicheren Austragung eine sehr hohe Verladeleistung gewährleistet. Ein pneumatisches Andocksystem sorgt zudem für ein dichtes Andocken der Beladegarnitur am Silfoahrzeug-Dom und damit eine völlig staubfreie Verladung.

Absolute Verladeautonomie

Ein weiterer Pluspunkt ist die mit ihr einhergehende Autonomie: Für die Beladung der Silofahrzeuge wird kein eigenes Personal benötigt, sie erfolgt durch den Fahrer selbst. Möglich macht dies ein Wiegesystem, das aus zwei Brückenwagen in Koppelbauweise besteht. Durch die Gesamtlänge von insgesamt 33 Meter steht das Silofahrzeug bei der Befüllung jeder beliebigen Kammer stets zur Gänze auf der Waage. Die intelligente Steuerung ermöglicht die selbständige, auftragsbezogene Silofahrzeugbeladung durch den Fahrer selbst. Die Sollgewichte werden über die Siloauslaufklappe mittels Regelantrieb im Grob- und Feinstrom dosiert wird.

Höchste Hygienerichtlinien

Die Verladesiloanlage erfüllt die höchsten Anforderungen an Hygiene und Qualität. Der Mehltransport in die Verladesilos erfolgt von der Mehl-Homogenisierung über eine Förderleitung (Strecke ca. 40 m horizontal und 40 m vertikal) mittels einer leistungsfähigen Druckpneumatik. Um den Anforderungen der Qualitätssicherung gerecht zu werden, werden die Mehle mittels Kontrollsichter und Inline-Prallmaschine genauestens auf Verunreinigungen und Schädlinge überprüft. Alle 8 Verladesilos werden im freien Gefälle über Edelstahlrohrsysteme auf eine zentrale Beladegarnitur geführt. Eine Produktkontamination ist dadurch praktisch ausgeschlossen.

Selbstverständlich werden auch die ATEX-Richtlinien berücksichtigt, wobei ein Explosionsschutz durch Druckentlastung mittels Berstscheiben sichergestellt ist. Für die Siloaspiration wurden Jet-Filter mit reinluftseitigen Saugventilatoren eingebaut.

Exakte Rückverfolgbarkeit

Für eine lückenlose Rückverfolgbarkeit erhalten die Kunden zu jeder Lieferung einen Lieferschein, auf dem der EAN-Code 128 eingedruckt ist. Durch diesen Code ist eine absolut vollständige Mehl-Identifizierung gegeben. Auch Qualitätskriterien wie die HACCP-IFS Standards werden zu 100 Prozent erfüllt.

Schlüsselkomponenten
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